Trend zur Gruppe - Leben und Konsum im 21. Jahrhundert: Die Menschheit als Gemeinschaftswesen

Gruppen-Prinzip wird Wirtschaftsfaktor

Im 21. Jahrhundert erhalten vor dem Hintergrund der anonym erscheinenden Globalisierung die Themen Gemeinschaft und Gruppe mehr Gewicht, soziale und kommunikative Strukturen prägen zunehmend Wirtschaft und Gesellschaft sowie Freizeit und Kultur. Sich austauschen und miteinander kommunizieren ist für uns Menschen als Gruppen-Wesen ein biologisches Grundbedürfnis. Die Menschheit erkennt sich als Gemeinschaftswesen.

Dieses Grundbedürfnis wird von der Entwicklung nahtloser Kommunikation und Mediennutzung (Seamless Media) bis hin zum sich entwickelnden Internet der Dinge (Outernet, Smart-und Mobile Phones, digitale Spielekonsolen, Spielzeug, PKW-Navigation, etc.) unterstützt. Je besser neue Technologien diesen natürlichen Trend zur Gemeinschaft bedienen können, desto leichter werden sie in den individuellen Alltag integriert und desto intensiver werden sie genutzt.

Das Gruppen-Prinzip wird zum Wirtschaftsfaktor:

Je besser ein Produkt diese ubiquitäre Präsenz und Vernetzung erlaubt und die sozialen Netze verbessert, desto stärker ist dies Produkt auch gefragt. Die für uns hier und heute überall sofort verfügbare Kommunikation nebst Kommunikations-Medien verändert auch unser Sozialverhalten.

Es ist „in“, den Sonntags-„Tatort“ im TV gemeinsam zu sehen, im Gegensatz zum TV-Abend allein zuhause. Ebenso etablieren sich Teamspiel-fähige Spielekonsolen und internetbasierte Spiele für große Gruppen (Massive Multiplayer Online Games) nun in breiten Bevölkerungsschichten. Die heutige rasch sich entwickelnde Technologie bietet vielseitigste Integration von laufend neuen und einfachen Kommunikationswegen und Medien.

Wissen um soziale Trend ist Marketing-Potential

Das Wissen um diesen Trend zu Gruppe und Tribe, zur gruppenbezogenen Vernetzung via Internet sowie die damit verbundenen Social-Media-Funktionen bis hin zu soziokulturellem Freizeitverhalten wird zur Chance für Produkte und Marketing – ein gesellschaftliches Phänomen zeigt universelle Wirkung, mindestens bis über das kommende Jahrzehnt hinaus.

Das Positive an diesem Trend: Die Förderung sozialer Verbindung mittels innovativer sozialer Medien unterstützt gesellschaftliche Qualitäten.

Und auch Marketing und Kundenpflege finden ihre Vorteile:
Unternehmen, die diese Gruppen-Dynamiken und Strukturen bewusst einsetzen, erhalten unmittelbares Feedback ihrer Kampagnen, Kunden und potentiellen Käufer.

Ein MegaTrend mit sehr viel Einfluss
Wo wirken sich die Einflüsse dieses MegaTrends und seiner aus ihm prognostizierten Keytrends aus?


Die Einflussbereiche sind:
Marketing, Freizeit-Verhalten, Sport, Spiele, Unterhaltungs- und Kommunikations-Industrie. Ebenso auf Transport, Reisen, Urlaub, Arbeitswelt, Wirtschaft und Politik.

Beispiele:
• Flash Mobs und Smart Mobs
• Tatort-Clubs
• Word of Mouth Marketing
• Unternehmens-/Produkt-Marketing
• Partizipative Freizeit im Gruppenverbund, von Teamsport über klassische Community-Freizeiten bis hin zu Extremen wie “Binge Drinking”-Parties
• innovative Gruppen-Nutzung mit Kundenbindungseffekten und Produkt-Schaffung oder -Optimierung (Crowdsourcing)
• Open-Source- und Fan-Projekte: z.B. das iPhone mit einer großen Gruppe Applikations-Entwickler, das durch mehrere Gruppen generierte Web-Lexikon Wikipedia oder der communitybasierte Firefox-Browser.


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Sollten Sie Interesse an diesem Thema haben und eine Studie oder eine Kompakt-Konferenz oder Seminar buchen wollen, wenden Sie sich bitte an uns.

Wir freuen uns auf Sie.


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